Aus dem Schulleben

Bericht Sozialtraining

Wie schon im letzten Jahr haben wir an unserer Schule, das im letzten Jahr eingeführte Sozialtraining „Anders streiten“ in den letzten drei Wochen vor den Herbstferien durchgeführt.  Das Training orientiert sich an den Grundpfeilern der „Streitschlichtung“. Spielerisch wird den Kindern anhand einer Streitgeschichte beigebracht, wie sie eigenständig kleinere Streitigkeiten lösen können. Durch die coronabedingten Einschränkungen fand das Training nicht, wie im letzten Jahr, mit dem gesamten Jahrgang 5 in den Räumen der Johannesschule statt, sondern im Klassenverband in der Aula der Schule. Durch die Auflagen fiel das gemeinsame Frühstück leider aus. Trotzdem waren alle Schüler begeistert dabei und genossen die besondere Atmosphäre, da das Training nicht einer alltäglichen Unterrichtssituation entspricht und man  miteinander ins Gespräch kommt. Dies tut den Kindern in der derzeitigen veränderten Schullandschaft besonders gut, da es auch Zeit für persönliche Gespräche gab.

Ein DANK an liebevollen Sponsor

Die Firma Schulte Home GmbH & Co. KG mit ihrem Sitz im Lindhövel 1 in Sundern hat unsere Schule ein weiteres Mal mit Spuckschutz ausgestattet. Durch diese Unterstützung konnten wir alle Räume im Sinne der Hygienepläne vorbereiten.

Macht`s gut

Unsere Klassen 10 hatten am Montag ihren letzten Schultag an unserer Schule und haben unter den besonderen Umständen den Tag ganz individuell gestaltet. Die Aula ist feierlich geschmückt und wartet auf die einzelnen Abschlussfeiern der Klassen. Wir freuen uns auf diese besondere und einzigartige Zeugnisübergabe und wünschen allen Schülerinnen und Schülern einen unvergesslichen Tag.

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Auch die Jahrgangsstufe 6 ist seit Mittwoch zurück am Bildungshügel und erhielt vor Schulbeginn eine Einweisung zu den neuen Verhaltensregeln an unserer Schule. Schön, dass ihr wieder da seid!

Willkommen zurück!

Vorbildlich haben sich unsere Klassen 5 beim heutigen Start in den Präsenzunterricht verhalten. Alle SchülerInnen haben sich wie selbstverständlich mit dem nötigen Mindestabstand versammelt. Die Wiedersehensfreude war bei Schülern und Lehrern groß und auch eine Maske konnte diese Freude nicht verstecken.

DANKE

Durch die liebe Unterstützung der ortsansässigen Firmen Schulte Home GmbH & Co. KG und Missal-Objekt-Licht GmbH konnten wir alle genutzten Klassenräume schnell mit einem Spuckschutz ausstatten. Auch das Sekretariat und unsere Schulleitung, Frau Hackmann profitieren von dieser neuen Investition. Ein Lächeln ist auch durch eine Glasscheibe wirkungsvoll und bringt Freude in diesen ungewohnten neuen Alltag.

Wir möchten uns bei allen bedanken, die sich an der Mit-Mach-Aktion beteiligt haben. Die Ergebnisse sind wirklich sehenswert. Um sie dir anzuschauen, klicke auf diesen           Link

#wirbleibenzuhause – wirbleibengesund

mein Leben – dein Leben – unser Leben

WANTED – WIR SUCHEN DICH!

Zeige Verantwortung und beteilige dich an dieser Aktion!

Unterstütze die deutschlandweit ausgerufene Maßnahme „Bleib zu Hause“, indem du ein Poster (DinA4) dazu gestaltest. Du kannst malen, zeichnen, illustrieren, fotografieren, einen Comic erstellen, eine Collage anfertigen, einen Songtext, ein Gedicht, ein Statement schreiben, das Motto in verschiedenen Schriftzügen darstellen, in verschiedene Sprachen übersetzen, andere passende Aufforderungen, Aussagen formulieren und als Poster gestalten … Sei kreativ!

Dir fällt bestimmt etwas zu dieser Aktion ein: Wie verbringst du den Tag zu Hause? Was macht dir Spaß? Wie schaffst du es, trotz dieser Situation, Probleme zu bewältigen?  Wie hältst du Kontakt zu deinen Freunden, zu Familienmitgliedern, die nicht bei dir/ euch wohnen? Welche Gründe sind für dich am wichtigsten, zu Hause zu bleiben? Worauf freust du dich, wenn diese Situation mit dieser Maßnahme gut überstanden worden ist?…

Wir hoffen auf ganz viele Zusendungen. Fotografiert eure Beiträge (ganz wichtig: der eigene Name soll rechts unten deutlich lesbar stehen) und sendet sie per Anhang an unsere Schulmail. So können wir eure Beiträge auf unserer Homepage veröffentlichen:

rs-sundern.sekretariat@web.de

Betreff: #wirbleibenzuhause – Name, Klasse

Einsendeschluss: Dienstag, 31.03.2020/ 24.00 Uhr

Dein Beitrag hilft, …

dass wir in Kontakt bleiben.

dass du in Kontakt mit Angehörigen und Bekannten bleibst, die nicht in eurem Haushalt leben

dass wir alle weiter durchhalten, weil du Mut gemacht hast.

aufzuzeigen, dass es viele gute Möglichkeiten gibt, den Tag zu Hause zu gestalten.

dass Solidarität dir wichtig ist und es jetzt darauf ankommt.

 

So schaffen wir alle es besser, diese Situation gut zu überstehen. Wir stärken uns gegenseitig trotz der gewohnten, aber nun fehlender Nähe.

Und noch etwas: Natürlich dürfen sich deine Familienmitglieder an dieser Aktion beteiligen und ihr könnt euren Beitrag als Gemeinschaftsarbeit einsenden! Mithilfe digitaler Möglichkeiten kannst du mit Freunden zusammenarbeiten und den Beitrag einreichen.

Bringt die Originale zu unserem ersten Schultag mit und gebt sie euren Klassenlehrerinnen  und -lehrern.

WANTED -WIR ZÄHLEN AUF DICH!

Euer Schulleitungsteam

R. Hackmann, C. Terske, B. Baier


Realschule Sundern – wir gehen mit gutem Beispiel voran

Vorlesewettbewerb

Am Donnerstag, 27.02. fand nun die zweite Runde des Vorlesewettbewerbs 19/20 statt. Dazu reiste unsere Schulsiegerin Tamina Walter nach Meschede und traf dort auf 10 weitere Siegerinnen und Sieger aus umliegenden Schulen. Vor einer vierköpfigen Jury und zahlreichen interessierten Zuhörern und Unterstützern las jeder Wettbewerbsteilnehmer drei Minuten einen vorbereiteten Text aus einem Buch der eigenen Wahl. In Runde zwei ging es darum, einen unbekannten Text vorzulesen. Tamina las hervorragend und ausdrucksstark. Sie bewies eindrucksvoll, dass sie zurecht Schulsiegerin geworden war. Die Jury entschied sich nach einer langen Entscheidungsphase für eine andere Schulsiegerin. Wir gratulieren und sind gleichzeitig sehr stolz auf unsere Mitstreiterin.

Tamina Walter: zweite Reihe, 4te von links

SW-Kurse besuchen Bundesministerium für Verteidigung und Haus der Geschichte

Am Donnerstag, 27.02., war es soweit: Die SW-Kurse der Jahrgangsstufen 9 und 10 besuchten in Bonn das Bundesministerium für Verteidigung (BMVg) und das Haus der Geschichte (HdG).

Vorangegangen war ein erster Besuch der Jugendoffizierin, Frau Hauptmann Chylarecki, im Januar, als sie in beiden Kursen Impulsvorträge zum Thema Friedens- und Sicherheitspolitik hielt. Dabei wurde die Rolle der Bundeswehr bei diesen Aufträgen erläutert, wobei die Schülerinnen und Schüler (SuS) die Gelegenheit erhielten, viele differenzierte Fragen zu stellen, die sich aus dem Kursunterricht ergeben hatten.

Im BMVg wurde die Thematik dann vertieft, mit Blick auf den individuellen Soldaten. Vor welche Aufgaben wird er/sie bei internationalen Einsätzen gestellt? Womit wird er/sie konfrontiert, welche Folgen können solche Einsätze für die Gesundheit unsere Soldaten haben? Auch hier erhielten unsere SuS viele aufschlussreiche Informationen und Einblicke in die Risiken und Verantwortung, die der Beruf des Soldaten mit sich bringt.

Nach dem Mittagessen in der Kantine des BMVg, direkt am Tisch neben hochrangigen Stabsoffizieren, ging es zum HdG, wo die SuS eine Führung durch 75 Jahre Zeitgeschichte erwartete. Dort konnten sie nicht nur erfahren, unter welchen Bedingungen die Generation der Großeltern und Eltern aufgewachsen war, sondern auch, wie sich die Sicherheitslage in der BRD verändert hat: Der Kalte Krieg und der Linksterrorismus der RAF sind überwunden und haben neuen Gefahren wie Massenfluchtbewegungen und Rechtsterrorismus Platz gemacht.

In der Reflexion am folgenden Tag wurde die Exkursion als sehr interessant, vielschichtig und informativ bewertet, also insgesamt ein voller Erfolg!

Große Karnevalsparty in der Aula

Realschüler engagieren sich für eine saubere Umwelt und das Wohlergehen von Tieren im Tierheim

Im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema „Mensch und Natur“, in der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 sich mit  Umwelt- und Tierschutzkampagnen beschäftigten, reifte der Entschluss, nicht nur über die Themen zu sprechen, sondern auch zu handeln.

So machten sich die Teilnehmer des Praktischen Philosophie Kurses 6  – selbst bei schlechtem Wetter – am Donnerstag, den 30.01. –  auf, um Müll im Schulzentrum zu sammeln.

Doch die Schüler wollten nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz leisten, sondern sich auch für das Wohl von Tieren einsetzen. Sie entschieden, Geld für das Tierheim in Sundern, welches sich überwiegend durch Spenden finanziert, zu sammeln.

In der nächsten Zeit wollen die „Praktischen Philosophen“ in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis um Spenden bitten.

Sollten Sie / Solltet ihr in den nächsten Wochen um eine Spende für das Tierheim in Sundern gebeten werden, wäre es schön, wenn Sie/ ihr einen kleinen Geldbetrag spenden würden /würdet, um das Tierheim und das Engagement der Kinder zu unterstützen.

SW-Kurs trifft Experten

Der 10 SW Kurs erhielt in den letzten Wochen zweimal die Gelegenheit, mit Experten vor Ort zu diskutieren. Direkt vor den Weihnachtsferien besuchte der Präsident des Landtages, André Kuper, Sundern und stellte sich auf dem Bildungshügel den Fragen von Schülerinnen und Schülern. So konnten auch unsere Sozialwissenschaftler Fragen stellen, die sich aus Unterrichtsinhalten ergaben. Und unsere Lernenden schreckten auch vor unangenehmen, weil kritischen Fragen nicht zurück!
Und diese Woche begrüßten sowohl der 10 SW als auch der 9 SW Kurs Frau Hauptmann Chylarecki als Expertin zu friedenssichernden und sicherheitspolitischen Aufgaben der Bundeswehr. Der Impulsvortrag entwickelte sich in den Doppelstunden zu intensiven Plenumsdiskussionen, in denen die Schülerinnen und Schüler viele aufschlussreiche Antworten erhielten.
In beiden Fällen darf man hier von einer gelungenen Kombination von Expertenbesuchen und Unterricht sprechen, weil unsere Lernenden die Gelegenheit erhielten, in einer authentischen Situation ihre Kenntnisse zu vertiefen.

Die Wetterstation der Städtischen Realschule Sundern ist wieder online.

Seit dem 03. Februar 2020, 8.55 Uhr Ortszeit, ist die Wetterstation der Realschule Sundern wieder in Betrieb. Nach zweimonatiger Pause aufgrund technischer Probleme werden aktuelle Wetterdaten wieder ins Internet eingespeist.

Der alte Link wird nicht mehr versorgt. Aktuell erhalten Sie die Wetterdaten von der Realschule in Sundern unter dem Link der AWEKAS.

Vielen Dank an Thomas Altmann und Gunter Gebetsberger von der Fa. MOWIS in Lenzing, Österreich, die in stundenlangen Recherchen wesentlich zur Reaktivierung der Wetterstation beigetragen haben.

Die Wetterstation „Davis Vantage pro 2“ besteht aus einem Display (siehe unten) und einer kombinierten Außeneinheit. Dieses Kombi-Instrument misst über einen sehr großen Regenmessbehälter den Niederschlag und mit einem extrem genauen Windmesser die Windrichtung und Windgeschwindigkeit. Temperatur und Luftfeuchtigkeit werden in einem geschützten, gut belüfteten Gehäuse gemessen. Der Kombi-Außensensor wird mit einer Solarstromzelle mit Akkupufferung versorgt. Die Daten werden über 868 MHz an die Basis der Wetterstation übertragen.

Tag der Offenen Tür an der Realschule Sundern – ein Rückblick
Er war ein großer Erfolg, unser Tag der Offenen Tür am 10. Januar 2020. Einerseits weil er sehr gut besucht war: Viele Grundschüler*Innen machten sich mit ihren Eltern auf den Weg um mehr über die Realschule und ihre Angebote herauszufinden. Andererseits weil viele Schüler*Innen und alle Lehrer*Innen an unterschiedlichen Stationen vielfältige Aktivitäten präsentierten, die unser Schulleben inklusive Unterricht widerspiegelten.
Der Schul-Chor begrüßte unsere Gäste musikalisch, die Fachschaft Französisch informierte zahlreiche interessierte Eltern über den Frankreich-Austausch sowie das Sprachzertifikat DELF, das Schüler*Innen im Rahmen des Französischunterrichts erwerben können. In den Naturwissenschaften führten Schüler*Innen unter Anleitung ihrer Fachlehrer*Innen unseren Gästen Experimente vor. Die Fachschaft Evangelische Religion informierte über die freiwillige Exkursion nach Weimar im Rahmen des Religionsunterrichts, die mit einem Besuch des KZ Buchenwald verbunden ist.
Wie man digitale Methoden und Medien im Unterricht einsetzen kann, zeigten die Schüler der Klasse 10a. Sie präsentierten die im Deutschunterricht erstellten Erklärvideos zum Thema: Grammatik und Rechtschreibung. Aus dem Religionsunterricht zeigten sie eine Auswahl ihrer Videoprojekte zum Thema: „Wir sind alle ein Teil von Gottes Hall of Fame“ und aus aktuellem Anlass: „Star Wars und Religion – wie passt das zusammen?
Im Informatikraum konnten sich Eltern und künftige Schüler*Innen vorführen lassen, was in der Roberta-AG geleistet wird. Tutoren zeigten, wie ältere Schüler*Innen jüngeren Schüler*innen beim Lernen helfen können. Und das waren nur einige der Stationen, an denen unsere Gäste unsere Realschule kennenlernen konnten. Zudem stellte sich das Sozialwerk Sauerland und seine Übermittagsbetreuung vor. Und die Schulleitung stand für Fragen der Eltern zur Verfügung.
Und so war der Tag rundum ein Erfolg, wie viele Eltern und ihre Kinder, die wir als Gäste begrüßen durften, uns dann zufrieden zurückmeldeten.

 Vorlesewettbewerb der Klassen 6,

gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Im Dezember 2019 wurde es ganz still in den Klassen 6,weil die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 sich zum jährlich stattfindenden Vorlesewettbewerb qualifizierten.

Zunächst lasen die 6 Klässler einen vorbereiteten Text vor. Nach dieser ersten Qualifizierungsrunde bewiesen die Nominierten aus der ersten Runde ihr Können, indem sie einen unbekannten Textausschnitt aus Romanen vorlasen.

Wer betonte an den richtigen Stellen?

Wer passte Ton und Lautstärke am überzeugendsten dem Inhalt an?

Wer las flüssig und verständlich?

Jede Klasse krönte am Ende die Klassensiegerin und den Klassensieger.

Etwas aufgeregt, aber auch stolz stellten sich nun die drei Klassensieger der Endausscheidung in der Aula.

Vor ausgewähltem Publikum stand nach kurzer Beratung der Jury der Schulsieger fest.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung.

Zur Belohnung gab es eine Urkunde und … erhielt einen Gutschein vom Büchereck. Wir drücken natürlich die Daumen für die nächste Runde Ende Januar/Anfang Februar auf Kreisebene.

Leseulen

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b haben passend zum Vorlesewettbewerb der Jahrgangsstufe 6 „Leseeulen“ im Kunstunterricht gestaltet.

„Anders Streiten“ muss gelernt sein

Zum ersten Mal startete an der Realschule Sundern im Schuljahr 2019/20 in der Jahrgangsstufe 5 das Sozialtraining zum Thema „Anders Streiten“. An drei Vormittagen in der letzten Oktoberwoche drückten die 5er-Klassen nicht die Schulbank, sondern begannen die Tage mit einem gemeinsamen Arbeitsfrühstück im Johanneshaus in Sundern. Nach dieser Stärkung ging es für die einzelnen Klassen mit ihren „Trainern“ in die Erarbeitung der verschiedenen Bausteine der Streitschlichtung. Neben unterschiedlichen kreativen Übungen wie zum Beispiel zu Gesprächsregeln, zum guten Zuhören und zu Gefühlen, versetzten sich die Schülerinnen und Schüler durch eine erfundene Streitgeschichte um Tom und Silke in die Rollen der Streitenden. Im Sinne des Bensberger Mediationsmodells durchliefen alle Schülerinnen und Schüler nach und nach die 6 Bausteine der Streitschlichtung. So schilderten die Kinder den Konflikt aus ihrer Sicht, sprachen über ihre Gefühle, nannten ihren eigenen Streitanteil und wechselten sogar noch die Rollen, um sich in die andere Person hineinzuversetzen. Die Lösungsfindung gelang ihnen dann durch ein ausgewogenes Verhandeln über selbstständig formulierte Karten. Auf diesen hielten sie fest, wozu sie selbst bereit sind und was sie von der anderen Person erwarten, um den Konflikt zu lösen. Abgerundet wurde diese Streitgeschichte durch einen von beiden Seiten aufgesetzten und unterschriebenen Friedensvertrag.

Durch diese drei Kompakttage des Sozialtrainings gelingt es, verschiedene Brücken zu schlagen. Zum einen ein jahrgangsübergreifendes Programm zur Konfliktprävention als auch zur Konfliktlösung zu schaffen. Alle Klassen und Klassenlehrer der Jahrgangsstufe 5 sind nun vorbereitet, dieses Training in der Klassenlehrerstunde weiterhin spielerisch durch Streitgeschichten zu vertiefen und zu festigen. Zudem wird den Kindern dieses nach Regeln geführte Streitgespräch helfen, kleinere Konflikte direkt und selbstständig zu lösen. Eine weitere Brücke ist zum anderen zu unseren ausgebildeten Streitschlichtern der Jahrgangsstufe 10 geschlagen. Denn wenn die Schülerinnen und Schüler eine Konfliktlösung nicht alleine lösen können, stehen in den Pausen unsere Streitschlichter zur Verfügung. Sie leiten die Jahrgangsstufen 5 und 6 nach dem Bensberger Mediationsmodell an, ihre Konflikte selbstständig zu lösen.

Wir blicken sehr zufrieden auf dieses Kompakttraining zurück und freuen uns schon auf die kommenden Fünftklässler mit denen wir streiten dürfen!

Landtagspräsident in Diskussionen mit Schülern

Volle Ränge und ein lebhafter Austausch mit Landtagspräsident André Kuper

Auf Einladung von Bürgermeister Ralph Brodel besuchte der Landtagspräsident André Kuper am Montag den Bildungshügel. Damit sollte die Arbeit des Landtags und die Wichtigkeit der Demokratie den jungen Menschen nah und lebendig vermittelt werden, so der Wunsch des Bürgermeisters. Einem Wunsch dem sich nicht nur der Landtagspräsident gerne anschloss, sondern auch alle weiterführenden Schulen. So saßen knapp 100 Schülerinnen und Schüler von Hauptschule, Realschule und Gymnasium, in der Aula des Gymnasiums und nahmen an der Diskussionsrunde teil. Rund zwei Stunden hatten die 14-17 jährigen Zeit alle möglichen Fragen zu stellen. André Kuper, der Landtagspräsident, beantwortete jede Frage umfassend. Dabei reichte es von persönlichen Fragen bis hin zu Fragen der Weltpolitik. So erfuhren die Schülerinnen und Schüler dass der Landtagspräsident in seiner Freizeit am liebsten joggt, auch wenn ihn gerade eine Sehnenreizung daran hindert. Aber auch seine Einschätzung zu Fridays for Future oder seine Meinung zur Person von Donald Trump war gefragt. Hier verwies der aus dem Kreis Gütersloh stammende Kuper aber auf seine neutrale Funktion als Landtagspräsident. Gleichzeitig konnten aber solche Fragen ganz generell beantwortet werden. So diskutierte man über die Wichtigkeit von Klimaschutz und den Gefahren der Demokratie durch extremen Populismus, sei es ausgehend von rechts- oder linksradikalen Kräften. Gerade die rechtsradikalen Kräfte sieht der 59-jährige Landtagspräsident zurzeit im Vormarsch, wie er auch aus Besuchen in Osteuropa berichten konnte. Aber ebenso verwies er darauf, wie sehr sich das Klima im Landtag durch den Einzug der AfD verändert habe. So konnte er auf die vielen Ordnungsrufe verweisen, zu denen er durch Einwürfe der AfD bislang genötigt war und die sich mehr als verdreifacht haben. Zum Abschluss der sehr lebendigen Diskussion waren die Schülerinnen und Schüler auf jeden Fall sehr angetan von der lebendigen Darstellung, was alles durch Demokratie und Politik möglich ist, auch wenn sich das Klima in den letzten Jahren geändert hat. Nach rund zwei Stunden bedankte sich Bürgermeister Brodel beim Landtagspräsidenten für sein Kommen, welches auch direkt im goldenen Buch der Stadt festgehalten wurde. Natürlich unter Beisein aller Schülerinnen und Schüler.

Sundern, den 16.12. 2019                  Bürgermeisterbüro

Bild, von links nach rechts: Inge Blask (MdL), Ralph Brodel, André Kuper (Landtagspräsident), Martin Barthel (Gymnasium), Klaus Nachtwey (Hauptschule), Benno Baier (Realschule)

Bilder aus dem Kunstunterricht der Jahrgangsstufe 9

Zwei Powerdamen gehen in den Ruhestand
Verabschiedung von Martina Niedieker und Monika Baum

Martina Niedieker kam 1985 als Lehrerin für Mathematik und Chemie an die Städtische Realschule Sundern. Der damalige Kollege und spätere Rektor Heinz Kordt, der leider viel zu früh durch einen Autounfall ums Leben kam, begeisterte sie für das Fach Informatik. Daher entschloss sie sich, an einem Zertifikationskurs für Informatik teilzunehmen. 1988, nach der Geburt ihrer Zwillinge schloss sie mit den Zertifikatskurs ab und unterrichtete seitdem die Fächer Mathematik, Chemie und Informatik sowohl im WP I als auch im WP II Fach. Seit 2000 gehörte sie als 1. Konrektorin zum Schulleiterteam der Städtischen Realschule Sundern. Ihr Aufgabenbereich lag neben anderen Aufgabenfeldern auch in der Organisation des Stundenplans und des Vertretungsplans. Martina Niedieker ist eine richtige Computerfachfrau und Expertin, wenn es um die Digitalisierung geht. Schon damals setzte sie sich dafür ein, dass das Fach Informatik an der Städtischen Realschule etabliert wurde. 1996 ging die erste Homepage der Städtischen Realschule an den Start, die sie zusammen mit Schülern in einer Homepage AG mit aktuellen Neuigkeiten und Fotos „fütterte“. Der Informatikraum der Schule ist ihr Herzstück – auch wenn die Wartung sehr zeitintensiv und nervenaufreibend ist – die PCs sind und waren ihr immer wichtig. Dass das Fach Informatik ein kreatives und interessantes Fach ist, zeigte sie durch neue Ideen, so drehte sie mit Schülern kleine Videos, in denen die Legofiguren ihrer inzwischen erwachsenen Söhne zu „Filmhelden“ wurden. Auch nahm sie an Fortbildungen zu „Roberta“ teil, hier ging es darum, Roboter zu programmieren. Die fortschreitende und zukunftsweisende Digitalisierung an der Städtischen Realschule Sundern, die vor ein paar Jahren mit der Anschaffung der ersten Whiteboards begann, setzte sie zielstrebig fort, indem sie die Kollegen mit der neuen Technik vertraut machte und Hilfestellung gab, wo es nötig war.

Monika Baum begann ihren Dienst am 1. 12. 2000 als Schulsekretärin an der Städtischen Realschule Sundern. In ihrer Freizeit ist sie sehr sportlich unterwegs –Laufen, Wandern und Radfahren sind ihre Hobbies. Nach der Zeit als Schulsekretärin wird es für sie nicht langweilig, denn sie freut sich auf ihr erstes Enkelkind. Als Schulsekretärin ist sie ein echtes Allroundtalent. Als gelernte Industriekauffrau war sie Herrin über sämtlichen Schriftverkehr, Schülerakten, Formulare, Anmeldungen und Abmeldungen. Aber auch Ansprechpartnerin in jeder Lebenslage. Ihr Sekretariat stand jeder Zeit für jeden offen. Frühmorgens nahm sie die Krankmeldungen entgegen, die sie dann an uns Kollegen weitergab, vorher kochte sie den Kaffee, ohne den der Schulalltag überhaupt nicht starten konnte. Sie nahm Elterngespräche entgegen und koordinierte den Kontakt zwischen Eltern und Lehrern oder anderen Institutionen. Für unsere Schülerinnen und Schüler war sie immer ansprechbar, sei es ein Telefonat nach Hause oder ein Kühl Pack für die in der Pause zugezogene Blessur. Im Sekretariat herrschten trotz betrieblicher Hektik immer gute Stimmung und eine fröhliche, freundliche Atmosphäre.
Wir werden euch vermissen…!



„Erinnern und nicht vergessen“

Kursfahrt des evangelischen Religionskurses der Kasse 9

nach Weimar/Buchenwald

Vom 03.07. 2019 bis zum 05.07.2019 unternahmen die Schülerinnen und Schüler des evangelischen Religionskurses der Klasse 9 zusammen mit ihren Lehrern Herrn Siebeck und Frau Minner eine Studienfahrt nach Weimar/ Buchenwald. Diese Fahrt findet jedes Jahr statt. Sie bildet den praktischen Teil des Themas „Judentum während des Nationalsozialismus“ und kann nach Absprache mit dem jeweiligen Kurs in jedem Jahr durchgeführt werden.

Das Ziel dieser Studienfahrt ist es, die Schülerinnen und Schüler für die deutsche Geschichte zur Zeit des Nationalsozialismus zu sensibilisieren, den Antisemitismus zu thematisieren und an die Ermordung der Juden und die vielen anderen Bevölkerungsgruppen zu erinnern. Erinnern und nicht vergessen, sich aktiv mit der deutschen Geschichte zur Zeit des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen, darüber zu sprechen, Fragen zu stellen und zu diskutieren – diese Dinge standen in den drei Tagen der Studienfahrt im Fokus.

Am Mittwoch stand zunächst eine kleine Stadtführung und der Besuch des Weimarhauses auf dem Plan. Am Donnerstagmorgen hatten die Schülerinnen und Schüler zunächst Zeit für einen kleinen Stadtbummel, oder den Besuch des neuen Bauhausmuseums.

Den Tipp dazu erhielten wir von einem Kulturreporter der Stadt Weimar. Gegen Mittag fuhren wir zu der Gedenkstätte Buchenwald. Bereits im Vorfeld der Studienfahrt hatten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Geschichte der Gedenkstätte Buchenwald und der Zeit des Nationalsozialismus intensiv auseinandergesetzt und Referate zu verschiedenen Themen verfasst. In der Gedenkstätte konnten sie ihr Wissen noch einmal an Originalschauplätzen mit ihren Mitschülern austauschen und gemeinsam ins Gespräch kommen.

„Das Konzentrationslager Buchenwald, wurde im Juli 1937 durch die SS auf dem Ettersberg bei Weimar errichtet. In diesem Lager sollten politische Gegner bekämpft, Juden, Sinti und Roma verfolgt, sowie „Gemeinschaftsfremde“, wie Homosexuelle, Wohnungslose, Zeugen Jehovas und Vorbestrafte, dauerhaft aus dem deutschen „Volkskörper“ ausgeschlossen werden. Buchenwald wurde sehr schnell zu einem Synonym der brutalen systematischen Mordmaschinerie der Nazis. Nach Kriegsbeginn wurden Menschen aus ganz Europa nach Buchenwald verschleppt. In den rund 139 Außenanlagen waren damals fast 280 000 Menschen inhaftiert. Diese Menschen wurden von der SS zur Arbeit für die deutsche Rüstungsindustrie gezwungen. Am Ende des zweiten Weltkrieges ist Buchenwald das größte KZ im damaligen Deutschen Reich. Über 56 000 Menschen sterben an Folter, an medizinischen Experimenten und an Auszehrung. In einer eigens errichteten Tötungsanlage wurden über 8000 sowjetische Kriegsgefangene erschossen.“
Quelle: https://www.buchenwald.de/69/

Nach einem Rundgang durch die Gedenkstätte hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Dauerausstellung „Buchenwald: Ausgrenzung und Gewalt von 1937 bis 1945 zu besuchen. Diese Ausstellung gibt es seit 2016. Es ist eine informative, moderne Ausstellung, die die brutalen Greueltaten der Nazis intensiv aufzeigt und die jeden Besucher mehr als nachdenklich macht. Der Besuch dieser Ausstellung hatte noch einmal einen besonderen Stellenwert, denn hier bekamen die Menschen, die in Buchenwald systematisch zu Tode gequält wurden, ein Gesicht. Ihre persönliche Geschichte und ihr Schicksal wurde an exemplarischen Beispielen, Fotos und Gegenständen erzählt und an die Opfer erinnert.
Nach dem Besuch der Ausstellung wurde die Zeit für intensive Gespräche genutzt, um das Gesehene besser verarbeiten zu können. Zum Schluss hielten wir noch an der Gedenktafel für die Ermoderten inne. Hier sind alle Länder aufgeführt, aus denen Menschen an diesem Ort des Grauens umkamen und sie wird das ganze Jahr über auf 37 °C erwärmt, die Temperatur eines lebenden Menschen.

Den Abschluss bildete der Weg zum „Glockenturm“ und den dort befindlichen drei großen Massengräbern, in denen die Asche der Ermordeten „bestattet“ wurde.

Diese Gräber befinden sich außerhalb der Gedenkstätte auf der Südseite des Ettersberges und entstanden zu DDR Zeiten als monumentales Nationaldenkmal. Gleichzeitig geaben die dort eingemeißelten Bilder und Statuen auch die Ideologie der DDR wieder.

Die Klassikstadt Weimar

Goethe und Schiller

Gedenkstätte Buchenwald

Der Stacheldrahtzaun

Das Mahnmal auf dem Gelände

Der Glockenturm

Bilder vom 10 er Abschluss 2019

What are you waiting for ?

Hab Vertrauen

Sturm2019

Die Zehner feiern ausgelassen

Polonaise über den Schulhof

Schüler in Aktion

Lehrer auf der Bühne

Jedes Jahr kommen viele Ehemalige zum Sturm

Die Musical AG informiert!

Realschule Sundern führt Musical „Kinder einer Welt“ auf

Bürgerstiftung Sundern stellt Fördermittel in Höhe von 500 Euro zur Verfügung

Am Mittwoch, den 10. Juli und am Donnerstag, 11. Juli findet jeweils um 18.00 Uhr in der Aula der Realschule die Aufführung der neusten Musical-Produktion der Realschule Sundern statt. In dem Musical „Kinder einer Welt“ treffen in verschiedenen, kindgerechten Szenen zwei deutsche Mädchen mit Kindern aus weit entfernten Ländern aufeinander. So lernen sie Straßenkinder und Hausmädchen in Mexiko, arbeitende Kinder auf einer Kaffeeplantage in Kolumbien oder auch Kindersoldaten und Kinderarbeiter in einem Steinbruch in Afrika kennen. Den beiden Mädchen wird schnell klar, dass es Kindern nicht überall auf der Welt so gut geht, wie hier bei uns. Sie entwickeln Ideen, wie sie Hilfe für Kinder der Welt in Deutschland organisieren und umsetzen können.

Die Spielszenen, erarbeitet und geschrieben von der Musical-AG der Realschule unter der Leitung von Lehrerin Gunhild Beckmann, werden mit vielen Liedern und Musik gestaltet. Diese stammen zum großen Teil aus der Feder, der bekannten Kindermusical – Autoren Siegfried Fitz und Daniela Dicker.

Unterstützt wird die Musical – AG von dem neu gegründeten Schulchor der Realschule unter der Leitung von Lehrer Thomas Mono. Außerdem singen am Mittwoch, 10. Juli die Klassen 5a, 5b und 5c und am Donnerstag, 11. Juli die Klassen 6a, 6b und 6c einige der eingängigen und fetzigen Lieder als großer Chor mit. Vom Verständnis her geeignet ist das Musical „Kinder einer Welt“ für Kinder ab dem Grundschulalter, aber auch schon jüngere Kinder können die Aufführungen begeistert mitverfolgen. In der Musicalpause werden Getränke und Kuchen angeboten. Außerdem hat der Weltladen Sundern einen Stand mit interessanten FAIR-TRADE Artikeln.

Unser besonderer Dank gilt der Bürgerstiftung Sundern. Da eine Musicalaufführung wegen der benötigten professionellen Technik immer mit hohen Kosten verbunden ist, stellt die Bürgerstiftung Sundern Fördermittel in Höhe von 500 Euro zur Verfügung.

Der Kartenvorverkauf (Erwachsene 6 Euro, Kinder 3 Euro) beginnt am 1. Juli im Bücher-Eck, bei Schreibwaren Grünebaum und in den großen Pausen (9.30 – 9.55 Uhr und 11.25 – 11.45 Uhr) in der Eingangshalle der Realschule. Restkarten sind auch an den Abendkassen erhältlich.

Die Muciscal -AG und der Schulchor, sowie die Schülerinnen und Schüler der 5 er und 6 er Klassen freuen sich auf deinen/Ihren Besuch.

Live auf einem Forschungsschiff in der Antarktis unterwegs

Am 8. April 2019 öffnete die Realschule wieder die Türen für ihre Schüler. Die Schülerinnen und Schüler des 8 Biologiekurses hatten die Gelegenheit, den Forschern auf dem Forschungsschiff „Joides Resolution“ bei der Arbeit über die Schultern zu schauen und Fragen zu stellen. In einer Live- Videokonferenz wurden sie mittels einer Satellitenverbindung mit den Wissenschaftlern auf dem Schiff verbunden, dass sich 13000 Kilometer von Sundern entfernt, bis Mitte Mai im antarktischen Meer befindet. An verschiedenen Stellen untersuchen die 38 Wissenschaftler dort die Beschaffenheit des Meeresbodens, um Aussagen über die klimatischen Verhältnisse in grauer Vorzeit machen zu können. Diese Vorgehensweise dient dazu, Vorhersagen über den aktuellen Klimawandel ableiten zu können.

Dr. Peter Ronge vom Alfred- Wegener- Institut in Bremerhaven führte uns live mit der Kamera, zusammen mit der Australierin Marlo Gainsworthy, über das Schiff und durch die Laboratorien. Es war eine beeindruckende Exkursion, live auf einem solchen Schiff dabei sein zu können. Einzelne Wissenschaftler stellten ihre Forschungen vor und erklärten, welche Bedeutung die einzelnen Untersuchungen für das Gesamtergebnis der Forschungsreise haben.

Anschließend konnten die Schülerinnen und Schüler Fragen zur Forschung, den Klimawandel und das Leben auf dem Forschungsschiff an Dr. Ronge stellen, schließlich dauert diese Forschungsreise ca. zwei Monate und da gibt es viel zu erzählen.

Die Themen Klimawandel und Ökosystem Meer sind Themen der Jahrgangsstufe 8 im Biologie- und Chemieunterricht.

Diese Konferenz ist ein weiterer Baustein der Zusammenarbeit der Realschule Sundern mit dem Alfred- Wegener- Institut, die seit etwa 2 Jahren besteht. Die Veranstaltung selbst ist das Ergebnis einer Kooperation der Realschule mit dem amerikanischen I.O.D.P. (International Ocean Development Programme), der amerikanischen Firma Zoom, dem Forschungsschiff Joides Resolution und Microsoft.

Zu dieser Konferenz sind die Jugendlichen extra am Nachmittag nochmals in die Schule gekommen.

Auf den Bildern sieht man die Schülerinnen und Schüler während der Videokonferenz, sowie einige Eindrücke vom Forschungsschiff via Kamera.

Karneval 2019

Tolle Stimmung in der Aula der Realschule Sundern

Pünktlich um 11.11 Uhr starte die diesjährige Karnevalsparty der Realschule Sundern traditionell in der Aula mit einer langen Polonaise. Auf dem Programm standen verschiedene Tänze und Spiele, die die Schülerinnen und Schüler in den letzten Wochen eigenständig vorbereiteten. Neben Macarena, Noosa und anderen Songs wurde ausgiebig gefeiert, getanzt und gesungen. Ein besonderes Highlight war sicherlich die akrobatische Tanzeinlage der Cheerleader. Natürlich durfte neben den Tänzen der Schülerinnen und Schüler  auch ein Tanz der Lehrerinnen und Lehrer nicht fehlen. Es war eine bunte, abwechslungsreiche und fröhliche Karnevalsparty, wie man auf den Bildern sehen kann.

Am Freitag (08.02.2019) war es wieder soweit. Die Halbjahreszeugnisse wurden in der dritten Stunde von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern verteilt. Bereits um 9:15 Uhr aber wurden in der Cafeteria alle geehrt, die hervorragende Ergebnisse erzielt hatten. Alle   Schülerinnen und Schüler mit einem Zeugnis -Durchschnitt besser als 2,0 wurden von der Rektorin Frau Hackmann für ihre herausragenden Leistungen geehrt.

Besten- Ehrungen in der Cafeteria

Eindrücke vom gemeinsamen Tag der offenen Tür am 18. Januar 2019

Der erste gemeinsame „Tag der offenen Tür“ auf dem Bildungshügel fand am  18. Januar 2019 statt. Von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr hatten die Eltern und vor allem die Schülerinnen und Schüler der jetzigen 4. Klassen der Grundschulen die Möglichkeit, sich ein Bild von allen drei Schulformen zu machen. Auf den Bildern sieht man eine Auswahl der an der Städtischen Realschule gebotenen Aktionen. So stellte die Fachschaft Französisch ihre Arbeit vor und informierte über die Möglichkeit in den höheren Jahrgängen an einem Frankreichaustausch teilzunehmen. Im Informatikraum bekamen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in das Fach Informatik, darüberhinaus war es spannend, die Roboter der Roberta AG selbsständig zu programmieren. Großen Andrang fand das Bedrucken der Stofftaschen, was sich die Fachschaften Kunst und Textilgestaltung extra für diesen  Tag haben einfallen lassen. Knifflig war sicherlich das Religionsquiz „Seven steps to heaven“, hier konnten die Viertklässler ihr Wissen zu den verschiedenen Weltreligionen testen. Die Fachschaft Deutsch bot ein interkatives Märchenpuzzle am Whiteboard und präsentierte außerdem eine Auswahl an Märchen in Liedform. In der Aula konnte man an der „offenen Probe“ für  das nächste Musical teilnehmen und die Sängerinnen und Sänger bestaunen. In den Naturwissenschaften wurde experimentiert und ausprobiert. Die Schülerinnen und Schüler der SV und der Streitschlichtung stellten ihre Arbeit vor. Außerdem bestand die Möglichkeit, live an einem Skypeprojekt teilzunehmen und in englischer Sprache per Videokonferenz zu „chatten“. Das „Malbuchprojekt“ fand großes Interesse, an diesem Buch haben Schülerinnen und Schüler auf der ganzen Welt mitgemalt, bis es nach vielen Kilometern wieder in Sundern angekommen ist. Wie man die digitalen Medien im Unterricht einsetzen kann zeigten einige Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a. Sie zeigten ein selbstgedrehtes Musikvideo aus dem Religionsunterricht, den Einsatz verschiedener Apps und Programme im Unterricht und ein Erklärvideo, welches anschaulich dokumentiert, wie man ein Erklärvideo erstellt. Der „Tag der offenen Tür“ bot einen vielfältigen Einblick in den Unterricht und das gemeinsame Lernen an der Realschule in Sundern und ist auf jeden Fall in dieser Form wiederholenswert.

Waffelaktion des 9er Biokurses für das Hospiz Rapahel

Der Biokurs der Jahrgangsstufe 9 hat vor Weihnachten Waffeln und Kuchen in den Pausen verkauft. Der Erlös dieser Aktion wurde dem ambulanten Sternenweg und dem Hospiz Raphael gespendet. Auf dem Foto sieht man die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Cordes und Schulleiterin Frau Hackmann bei der Spendenübergabe.

bunt und kreativ – Arbeiten aus dem Kunstunterricht

Der Nikolaus kommt

Bei uns an der Schule kam am 06.12.2018 der Nikolaus. Hier ist er gerade zu Besuch in der Klasse 5a.

Methodentraining der Klasse 8c zum Thema: Powerpoint

 
Am Donnerstag, den 29.11.18 war unsere Klasse 8c eingeladen den Bereich Powerpointpräsentation (PPP) zu trainieren. Dazu trafen wir uns im Computerraum mit unserem Recherchematerial zum Thema ‚Sights in New York z. B. Manhattan, Central Park, Statue of Liberty, Chinatown, Times Square …. Wir haben immer zu zweit vorab englische Texte zu unserem Thema ausgedruckt und markiert, damit wir mehr Zeit hatten für die Erarbeitung der PPP und dem anschließenden Vortrag.
Frau Wahle unsere Klassenlehrerin teilte uns mit, dass die Schülerin Christa (gespielt von Frau Niediecker) uns einmal eine Präsentation als Beispiel vorführen würde. Frau Wahle und die angebliche Schülerin Christa setzten diese kleine Szene voran, um uns auf den Tag einzustimmen und uns zu motivieren. Nach dem Christa ihre Unterlagen hervorgeholt hatte, wurden wir aufgefordert Notizen zu ihrer PPP zu machen. Die Präsentation war natürlich extra schlecht, damit wir viele Fehler finden konnten, die man bei einer Präsentation vermeiden sollte. Mit Hilfe einer online Kartenabfrage haben wir durch + und – herausgearbeitet, was eine gute Präsentation ausmacht.

Nach einer kurzen Übersicht über den gesamten Tag anhand einer Mindmap, erhielten wir die erste Einweisung, in der wir kurz die grundsätzlichen Dinge von Powerpoint geschildert bekamen wie z.B. Folien einfügen, Schriftart kleiner und größer machen, Schriftart ändern, Bilder einfügen oder oder oder… . Auf einem Handout für jeden von uns waren die wichtigsten ersten Schritte in Powerpoint zusammengefasst.

Nun durften wir uns auch schon (immer zu zweit) mit unseren schon vorab ausgesuchten und markierten Texten dem Computer zuwenden. Wir schauten uns erstmal ein bisschen bei Powerpoint um und fingen mit der Titelfolie an, bis es dann um 09:30 Uhr schon zur ersten großen Pause schellte. Nachdem wir alle 20 Minuten in der Pause abschalten konnten, ging es im Informatikraum weiter zur “Einführung 2“, in der uns die etwas komplizierteren Dinge erklärt wurden. Dies waren Seitenübergänge, Animationen, Sound, Designs und und und…

Bevor wir uns wieder an die Computer setzten durften, verkündete Frau Wahle noch, dass wir jetzt 90 Minuten, Zeit hätten bis wir unsere Präsentation fertig haben mussten. Somit ging es für mich und meine Partnerin Jessie mit Hochdruck weiter. Wir hatten nicht besonders viel Zeit und hatten noch einige Arbeitsschritte bis zur fertigen Präsentation vor uns. Zwischendurch ging Frau Wahle herum und verteilte weitere Hilfsblätter, durch die wir mehr Orientierung in dem Bereich Powerpoint finden konnten. Außerdem schaute Frau Wahle jedem mal über die Schulter, was eine gute Hilfe war, da sie noch einige Rechtschreibfehler gefunden hatte, die meine Partnerin und ich nicht bemerkt hatten. Nach etwas zeitlichem Stress hörten wir dann schon wieder die Klingel und 90 Minuten waren um. Zum Glück konnten wir unsere Lehrerin davon überzeugen, dass wir in der Pause auch noch weiter arbeiten durften, aber auch nach den 15 Minuten Pause hatten wir die Präsentation noch nicht ganz fertiggestellt. Ich schätze Jessie und ich hatten die Zeit ein bisschen unterschätzt, somit mussten wir abspeichern und uns in die Mitte an die Tische setzen.
Für die Beurteilung der PPP bekamen wir einen Auswertungsbogen mit verschiedenen Kriterien z.B. Inhalt des Vortrages, der Vortrag an sich und Gestaltung der Präsentation mit jeweiligen Unterpunkten wie z. B. frei gesprochen, Inhalt gut gegliedert, Animationen und Seitenübergänge etc.
Gamze und Sajaha wollten als Erste vortragen, mit dem Hintergedanken es dann hinter sich zu haben. Nach dem Vortrag folgte dann das Feedback: Was war gut, was müsste man beim nächsten Mal besser machen.

Daraufhin folgten weitere Präsentationen mit anschließendem Feedback.

Zum Ende hin konnten wir auf der Internetseite oncoo.de mit Hilfe einer Zielscheibe und 6 Fragen auf einer Skala von 1-10 den Tag anonym beurteilen und bewerten und abstimmen, ob es uns gefallen hat und ob wir etwas gelernt haben. Um 13:20 Uhr war der Tag in der Schule dann auch schon wieder vorbei. Meiner Meinung nach hatten wir eine Menge Spaß und gelernt haben wir auch einiges. Aber wir haben auch gemerkt, dass die Zeit viel zu kurz war und wir auf jeden Fall noch öfter PPP üben müssen, um es perfekt zu können.
Felix meinte sogar, dass sich die 6 Stunden wie eine Stunde angefühlt hätte.
Amelie Bremer und Klassenkameraden, 8c

Der Lumbricus

Der Lumbricus ist eine Art rollendes Klassenzimmer. Er ist ein Umweltbus der Natur- und Umweltschutz-Akademie Nordrhein – Westfalen (NUA). Sie unterstützt die schulische und außerschulische Umweltbildungsarbeit, dazu gehören: Naturerfahrung, Erkundung von Lebensräumen oder die Durchführung von Naturprojekten. Mit dem Lumbricus machte der 9 er Chemiekurs zusammen mit ihrem Chemielehrer Reinhard Marx eine Exkursion im Sunderaner Stadtgebiet. Dort wurden in verschiedenen Gewässern Wasserproben untersucht.Das Ergebnis ihrer Untersuchungen hielten die Schülerinnen und Schüler des 9 er Chemiekurses in einem Video fest.

Viel Spaß beim Schauen des Videos.

https://www.youtube.com/watch?v=foS7hDf_Bq4&t=582s

Echtzeitkonferenz mit dem Wissenschafter Dr. Thomas Ronge vom AWI

Chemie – Kurs

Schüler des Chemiekurses der Klasse 9 treffen in einer Echtzeitvideokonferenz den Wissenschaftler Dr. Thomas Ronge vom Alfred Wegener Institut in Bremerhaven wieder. Zu Beginn dieses Jahres hatten die Schüler und das AWI ein Projekt ins Leben gerufen, die Auswirkungen äußeren Drucks auf chemische Systeme zu untersuchen. Das vorbereitete Material in Form von Styroporbällen gleicher Größe aus dem Chemieunterricht wurde nach Bermerhaven geschickt. Von dort nahmen sie ihre Reise auf in Richtung Nordpazifischer Ozean. In Suva, der Hauptstadt des Inselstaates Fidschi Islands, gingen die Materialien an Bord des deutschen Forschungsschiffes „Sonne“. In Äquatornähe wurden die Bälle dann auf unterschiedlichen Tiefen im Meer versenkt. Eine Gruppe Bälle auf ca. , eine andere Gruppe Bälle auf knapp 6000 Meter Meerestiefe. Jetzt kamen die Bälle zurück nach Sundern. Von Dr. Thomas Ronge gab es heute eine ausführliche Bildershow von der Fahrt, den Experimenten und Untersuchungen vor Ort und natürlich von den vorbereiteten Materialien der Schüler.
Das Paket mit den Bällen wurde dann während der Präsentation geöffnet.

Besuch der Jahrgangsstufe 10 in der Kulturschmiede

Am 13. November besuchte die gesamte Jahrgangsstufe 10 in der Kulturschmiede in Arnsberg die Generalprobe von „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt.

In dem Stück geht es darum, dass drei Wissenschaftler sich gemeinsam in einer Irrenanstalt befinden und beschließen, dass sie dort bleiben wollen, da die Erfindung des einen Wissenschaftlers gravierende Folgen für die Menschheit hätte. Der aktuelle Bezug dieses Stückes ist mehr denn je gegeben.

Da diese Lektüre zurzeit im Deutschunterricht behandelt wird, nahmen Lehrer und Schüler diese Gelegenheit gerne wahr. Die Darstellung der Laiengruppe machte auf alle Beteiligten großen Eindruck, wobei die Intention des Autors durch die Aufführung für die Schülerinnen und Schüler sehr deutlich wurde.

Insgesamt kann man sagen, dass diese Vorführung ein Erlebnis und eine Bereicherung für Schüler und Lehrer war.