Aus dem Schulleben

Zwei Powerdamen gehen in den Ruhestand
Verabschiedung von Martina Niedieker und Monika Baum

Martina Niedieker kam 1985 als Lehrerin für Mathematik und Chemie an die Städtische Realschule Sundern. Der damalige Kollege und spätere Rektor Heinz Kordt, der leider viel zu früh durch einen Autounfall ums Leben kam, begeisterte sie für das Fach Informatik. Daher entschloss sie sich, an einem Zertifikationskurs für Informatik teilzunehmen. 1988, nach der Geburt ihrer Zwillinge schloss sie mit den Zertifikatskurs ab und unterrichtete seitdem die Fächer Mathematik, Chemie und Informatik sowohl im WP I als auch im WP II Fach. Seit 2000 gehörte sie als 1. Konrektorin zum Schulleiterteam der Städtischen Realschule Sundern. Ihr Aufgabenbereich lag neben anderen Aufgabenfeldern auch in der Organisation des Stundenplans und des Vertretungsplans. Martina Niedieker ist eine richtige Computerfachfrau und Expertin, wenn es um die Digitalisierung geht. Schon damals setzte sie sich dafür ein, dass das Fach Informatik an der Städtischen Realschule etabliert wurde. 1996 ging die erste Homepage der Städtischen Realschule an den Start, die sie zusammen mit Schülern in einer Homepage AG mit aktuellen Neuigkeiten und Fotos „fütterte“. Der Informatikraum der Schule ist ihr Herzstück – auch wenn die Wartung sehr zeitintensiv und nervenaufreibend ist – die PCs sind und waren ihr immer wichtig. Dass das Fach Informatik ein kreatives und interessantes Fach ist, zeigte sie durch neue Ideen, so drehte sie mit Schülern kleine Videos, in denen die Legofiguren ihrer inzwischen erwachsenen Söhne zu „Filmhelden“ wurden. Auch nahm sie an Fortbildungen zu „Roberta“ teil, hier ging es darum, Roboter zu programmieren. Die fortschreitende und zukunftsweisende Digitalisierung an der Städtischen Realschule Sundern, die vor ein paar Jahren mit der Anschaffung der ersten Whiteboards begann, setzte sie zielstrebig fort, indem sie die Kollegen mit der neuen Technik vertraut machte und Hilfestellung gab, wo es nötig war.

Monika Baum begann ihren Dienst am 1. 12. 2000 als Schulsekretärin an der Städtischen Realschule Sundern. In ihrer Freizeit ist sie sehr sportlich unterwegs –Laufen, Wandern und Radfahren sind ihre Hobbies. Nach der Zeit als Schulsekretärin wird es für sie nicht langweilig, denn sie freut sich auf ihr erstes Enkelkind. Als Schulsekretärin ist sie ein echtes Allroundtalent. Als gelernte Industriekauffrau war sie Herrin über sämtlichen Schriftverkehr, Schülerakten, Formulare, Anmeldungen und Abmeldungen. Aber auch Ansprechpartnerin in jeder Lebenslage. Ihr Sekretariat stand jeder Zeit für jeden offen. Frühmorgens nahm sie die Krankmeldungen entgegen, die sie dann an uns Kollegen weitergab, vorher kochte sie den Kaffee, ohne den der Schulalltag überhaupt nicht starten konnte. Sie nahm Elterngespräche entgegen und koordinierte den Kontakt zwischen Eltern und Lehrern oder anderen Institutionen. Für unsere Schülerinnen und Schüler war sie immer ansprechbar, sei es ein Telefonat nach Hause oder ein Kühl Pack für die in der Pause zugezogene Blessur. Im Sekretariat herrschten trotz betrieblicher Hektik immer gute Stimmung und eine fröhliche, freundliche Atmosphäre.
Wir werden euch vermissen…!



„Erinnern und nicht vergessen“

Kursfahrt des evangelischen Religionskurses der Kasse 9

nach Weimar/Buchenwald

Vom 03.07. 2019 bis zum 05.07.2019 unternahmen die Schülerinnen und Schüler des evangelischen Religionskurses der Klasse 9 zusammen mit ihren Lehrern Herrn Siebeck und Frau Minner eine Studienfahrt nach Weimar/ Buchenwald. Diese Fahrt findet jedes Jahr statt. Sie bildet den praktischen Teil des Themas „Judentum während des Nationalsozialismus“ und kann nach Absprache mit dem jeweiligen Kurs in jedem Jahr durchgeführt werden.

Das Ziel dieser Studienfahrt ist es, die Schülerinnen und Schüler für die deutsche Geschichte zur Zeit des Nationalsozialismus zu sensibilisieren, den Antisemitismus zu thematisieren und an die Ermordung der Juden und die vielen anderen Bevölkerungsgruppen zu erinnern. Erinnern und nicht vergessen, sich aktiv mit der deutschen Geschichte zur Zeit des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen, darüber zu sprechen, Fragen zu stellen und zu diskutieren – diese Dinge standen in den drei Tagen der Studienfahrt im Fokus.

Am Mittwoch stand zunächst eine kleine Stadtführung und der Besuch des Weimarhauses auf dem Plan. Am Donnerstagmorgen hatten die Schülerinnen und Schüler zunächst Zeit für einen kleinen Stadtbummel, oder den Besuch des neuen Bauhausmuseums.

Den Tipp dazu erhielten wir von einem Kulturreporter der Stadt Weimar. Gegen Mittag fuhren wir zu der Gedenkstätte Buchenwald. Bereits im Vorfeld der Studienfahrt hatten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Geschichte der Gedenkstätte Buchenwald und der Zeit des Nationalsozialismus intensiv auseinandergesetzt und Referate zu verschiedenen Themen verfasst. In der Gedenkstätte konnten sie ihr Wissen noch einmal an Originalschauplätzen mit ihren Mitschülern austauschen und gemeinsam ins Gespräch kommen.

„Das Konzentrationslager Buchenwald, wurde im Juli 1937 durch die SS auf dem Ettersberg bei Weimar errichtet. In diesem Lager sollten politische Gegner bekämpft, Juden, Sinti und Roma verfolgt, sowie „Gemeinschaftsfremde“, wie Homosexuelle, Wohnungslose, Zeugen Jehovas und Vorbestrafte, dauerhaft aus dem deutschen „Volkskörper“ ausgeschlossen werden. Buchenwald wurde sehr schnell zu einem Synonym der brutalen systematischen Mordmaschinerie der Nazis. Nach Kriegsbeginn wurden Menschen aus ganz Europa nach Buchenwald verschleppt. In den rund 139 Außenanlagen waren damals fast 280 000 Menschen inhaftiert. Diese Menschen wurden von der SS zur Arbeit für die deutsche Rüstungsindustrie gezwungen. Am Ende des zweiten Weltkrieges ist Buchenwald das größte KZ im damaligen Deutschen Reich. Über 56 000 Menschen sterben an Folter, an medizinischen Experimenten und an Auszehrung. In einer eigens errichteten Tötungsanlage wurden über 8000 sowjetische Kriegsgefangene erschossen.“
Quelle: https://www.buchenwald.de/69/

Nach einem Rundgang durch die Gedenkstätte hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Dauerausstellung „Buchenwald: Ausgrenzung und Gewalt von 1937 bis 1945 zu besuchen. Diese Ausstellung gibt es seit 2016. Es ist eine informative, moderne Ausstellung, die die brutalen Greueltaten der Nazis intensiv aufzeigt und die jeden Besucher mehr als nachdenklich macht. Der Besuch dieser Ausstellung hatte noch einmal einen besonderen Stellenwert, denn hier bekamen die Menschen, die in Buchenwald systematisch zu Tode gequält wurden, ein Gesicht. Ihre persönliche Geschichte und ihr Schicksal wurde an exemplarischen Beispielen, Fotos und Gegenständen erzählt und an die Opfer erinnert.
Nach dem Besuch der Ausstellung wurde die Zeit für intensive Gespräche genutzt, um das Gesehene besser verarbeiten zu können. Zum Schluss hielten wir noch an der Gedenktafel für die Ermoderten inne. Hier sind alle Länder aufgeführt, aus denen Menschen an diesem Ort des Grauens umkamen und sie wird das ganze Jahr über auf 37 °C erwärmt, die Temperatur eines lebenden Menschen.

Den Abschluss bildete der Weg zum „Glockenturm“ und den dort befindlichen drei großen Massengräbern, in denen die Asche der Ermordeten „bestattet“ wurde.

Diese Gräber befinden sich außerhalb der Gedenkstätte auf der Südseite des Ettersberges und entstanden zu DDR Zeiten als monumentales Nationaldenkmal. Gleichzeitig geaben die dort eingemeißelten Bilder und Statuen auch die Ideologie der DDR wieder.

Die Klassikstadt Weimar

Goethe und Schiller

Gedenkstätte Buchenwald

Der Stacheldrahtzaun

Das Mahnmal auf dem Gelände

Der Glockenturm

Bilder vom 10 er Abschluss 2019

What are you waiting for ?

Hab Vertrauen

Sturm2019

Die Zehner feiern ausgelassen

Polonaise über den Schulhof

Schüler in Aktion

Lehrer auf der Bühne

Jedes Jahr kommen viele Ehemalige zum Sturm

Die Musical AG informiert!

Realschule Sundern führt Musical „Kinder einer Welt“ auf

Bürgerstiftung Sundern stellt Fördermittel in Höhe von 500 Euro zur Verfügung

Am Mittwoch, den 10. Juli und am Donnerstag, 11. Juli findet jeweils um 18.00 Uhr in der Aula der Realschule die Aufführung der neusten Musical-Produktion der Realschule Sundern statt. In dem Musical „Kinder einer Welt“ treffen in verschiedenen, kindgerechten Szenen zwei deutsche Mädchen mit Kindern aus weit entfernten Ländern aufeinander. So lernen sie Straßenkinder und Hausmädchen in Mexiko, arbeitende Kinder auf einer Kaffeeplantage in Kolumbien oder auch Kindersoldaten und Kinderarbeiter in einem Steinbruch in Afrika kennen. Den beiden Mädchen wird schnell klar, dass es Kindern nicht überall auf der Welt so gut geht, wie hier bei uns. Sie entwickeln Ideen, wie sie Hilfe für Kinder der Welt in Deutschland organisieren und umsetzen können.

Die Spielszenen, erarbeitet und geschrieben von der Musical-AG der Realschule unter der Leitung von Lehrerin Gunhild Beckmann, werden mit vielen Liedern und Musik gestaltet. Diese stammen zum großen Teil aus der Feder, der bekannten Kindermusical – Autoren Siegfried Fitz und Daniela Dicker.

Unterstützt wird die Musical – AG von dem neu gegründeten Schulchor der Realschule unter der Leitung von Lehrer Thomas Mono. Außerdem singen am Mittwoch, 10. Juli die Klassen 5a, 5b und 5c und am Donnerstag, 11. Juli die Klassen 6a, 6b und 6c einige der eingängigen und fetzigen Lieder als großer Chor mit. Vom Verständnis her geeignet ist das Musical „Kinder einer Welt“ für Kinder ab dem Grundschulalter, aber auch schon jüngere Kinder können die Aufführungen begeistert mitverfolgen. In der Musicalpause werden Getränke und Kuchen angeboten. Außerdem hat der Weltladen Sundern einen Stand mit interessanten FAIR-TRADE Artikeln.

Unser besonderer Dank gilt der Bürgerstiftung Sundern. Da eine Musicalaufführung wegen der benötigten professionellen Technik immer mit hohen Kosten verbunden ist, stellt die Bürgerstiftung Sundern Fördermittel in Höhe von 500 Euro zur Verfügung.

Der Kartenvorverkauf (Erwachsene 6 Euro, Kinder 3 Euro) beginnt am 1. Juli im Bücher-Eck, bei Schreibwaren Grünebaum und in den großen Pausen (9.30 – 9.55 Uhr und 11.25 – 11.45 Uhr) in der Eingangshalle der Realschule. Restkarten sind auch an den Abendkassen erhältlich.

Die Muciscal -AG und der Schulchor, sowie die Schülerinnen und Schüler der 5 er und 6 er Klassen freuen sich auf deinen/Ihren Besuch.

Live auf einem Forschungsschiff in der Antarktis unterwegs

Am 8. April 2019 öffnete die Realschule wieder die Türen für ihre Schüler. Die Schülerinnen und Schüler des 8 Biologiekurses hatten die Gelegenheit, den Forschern auf dem Forschungsschiff „Joides Resolution“ bei der Arbeit über die Schultern zu schauen und Fragen zu stellen. In einer Live- Videokonferenz wurden sie mittels einer Satellitenverbindung mit den Wissenschaftlern auf dem Schiff verbunden, dass sich 13000 Kilometer von Sundern entfernt, bis Mitte Mai im antarktischen Meer befindet. An verschiedenen Stellen untersuchen die 38 Wissenschaftler dort die Beschaffenheit des Meeresbodens, um Aussagen über die klimatischen Verhältnisse in grauer Vorzeit machen zu können. Diese Vorgehensweise dient dazu, Vorhersagen über den aktuellen Klimawandel ableiten zu können.

Dr. Peter Ronge vom Alfred- Wegener- Institut in Bremerhaven führte uns live mit der Kamera, zusammen mit der Australierin Marlo Gainsworthy, über das Schiff und durch die Laboratorien. Es war eine beeindruckende Exkursion, live auf einem solchen Schiff dabei sein zu können. Einzelne Wissenschaftler stellten ihre Forschungen vor und erklärten, welche Bedeutung die einzelnen Untersuchungen für das Gesamtergebnis der Forschungsreise haben.

Anschließend konnten die Schülerinnen und Schüler Fragen zur Forschung, den Klimawandel und das Leben auf dem Forschungsschiff an Dr. Ronge stellen, schließlich dauert diese Forschungsreise ca. zwei Monate und da gibt es viel zu erzählen.

Die Themen Klimawandel und Ökosystem Meer sind Themen der Jahrgangsstufe 8 im Biologie- und Chemieunterricht.

Diese Konferenz ist ein weiterer Baustein der Zusammenarbeit der Realschule Sundern mit dem Alfred- Wegener- Institut, die seit etwa 2 Jahren besteht. Die Veranstaltung selbst ist das Ergebnis einer Kooperation der Realschule mit dem amerikanischen I.O.D.P. (International Ocean Development Programme), der amerikanischen Firma Zoom, dem Forschungsschiff Joides Resolution und Microsoft.

Zu dieser Konferenz sind die Jugendlichen extra am Nachmittag nochmals in die Schule gekommen.

Auf den Bildern sieht man die Schülerinnen und Schüler während der Videokonferenz, sowie einige Eindrücke vom Forschungsschiff via Kamera.

Karneval 2019

Tolle Stimmung in der Aula der Realschule Sundern

Pünktlich um 11.11 Uhr starte die diesjährige Karnevalsparty der Realschule Sundern traditionell in der Aula mit einer langen Polonaise. Auf dem Programm standen verschiedene Tänze und Spiele, die die Schülerinnen und Schüler in den letzten Wochen eigenständig vorbereiteten. Neben Macarena, Noosa und anderen Songs wurde ausgiebig gefeiert, getanzt und gesungen. Ein besonderes Highlight war sicherlich die akrobatische Tanzeinlage der Cheerleader. Natürlich durfte neben den Tänzen der Schülerinnen und Schüler  auch ein Tanz der Lehrerinnen und Lehrer nicht fehlen. Es war eine bunte, abwechslungsreiche und fröhliche Karnevalsparty, wie man auf den Bildern sehen kann.

Am Freitag (08.02.2019) war es wieder soweit. Die Halbjahreszeugnisse wurden in der dritten Stunde von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern verteilt. Bereits um 9:15 Uhr aber wurden in der Cafeteria alle geehrt, die hervorragende Ergebnisse erzielt hatten. Alle   Schülerinnen und Schüler mit einem Zeugnis -Durchschnitt besser als 2,0 wurden von der Rektorin Frau Hackmann für ihre herausragenden Leistungen geehrt.

Besten- Ehrungen in der Cafeteria

Eindrücke vom gemeinsamen Tag der offenen Tür am 18. Januar 2019

Der erste gemeinsame „Tag der offenen Tür“ auf dem Bildungshügel fand am  18. Januar 2019 statt. Von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr hatten die Eltern und vor allem die Schülerinnen und Schüler der jetzigen 4. Klassen der Grundschulen die Möglichkeit, sich ein Bild von allen drei Schulformen zu machen. Auf den Bildern sieht man eine Auswahl der an der Städtischen Realschule gebotenen Aktionen. So stellte die Fachschaft Französisch ihre Arbeit vor und informierte über die Möglichkeit in den höheren Jahrgängen an einem Frankreichaustausch teilzunehmen. Im Informatikraum bekamen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in das Fach Informatik, darüberhinaus war es spannend, die Roboter der Roberta AG selbsständig zu programmieren. Großen Andrang fand das Bedrucken der Stofftaschen, was sich die Fachschaften Kunst und Textilgestaltung extra für diesen  Tag haben einfallen lassen. Knifflig war sicherlich das Religionsquiz „Seven steps to heaven“, hier konnten die Viertklässler ihr Wissen zu den verschiedenen Weltreligionen testen. Die Fachschaft Deutsch bot ein interkatives Märchenpuzzle am Whiteboard und präsentierte außerdem eine Auswahl an Märchen in Liedform. In der Aula konnte man an der „offenen Probe“ für  das nächste Musical teilnehmen und die Sängerinnen und Sänger bestaunen. In den Naturwissenschaften wurde experimentiert und ausprobiert. Die Schülerinnen und Schüler der SV und der Streitschlichtung stellten ihre Arbeit vor. Außerdem bestand die Möglichkeit, live an einem Skypeprojekt teilzunehmen und in englischer Sprache per Videokonferenz zu „chatten“. Das „Malbuchprojekt“ fand großes Interesse, an diesem Buch haben Schülerinnen und Schüler auf der ganzen Welt mitgemalt, bis es nach vielen Kilometern wieder in Sundern angekommen ist. Wie man die digitalen Medien im Unterricht einsetzen kann zeigten einige Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a. Sie zeigten ein selbstgedrehtes Musikvideo aus dem Religionsunterricht, den Einsatz verschiedener Apps und Programme im Unterricht und ein Erklärvideo, welches anschaulich dokumentiert, wie man ein Erklärvideo erstellt. Der „Tag der offenen Tür“ bot einen vielfältigen Einblick in den Unterricht und das gemeinsame Lernen an der Realschule in Sundern und ist auf jeden Fall in dieser Form wiederholenswert.

Waffelaktion des 9er Biokurses für das Hospiz Rapahel

Der Biokurs der Jahrgangsstufe 9 hat vor Weihnachten Waffeln und Kuchen in den Pausen verkauft. Der Erlös dieser Aktion wurde dem ambulanten Sternenweg und dem Hospiz Raphael gespendet. Auf dem Foto sieht man die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Cordes und Schulleiterin Frau Hackmann bei der Spendenübergabe.

bunt und kreativ – Arbeiten aus dem Kunstunterricht

Der Nikolaus kommt

Bei uns an der Schule kam am 06.12.2018 der Nikolaus. Hier ist er gerade zu Besuch in der Klasse 5a.

Methodentraining der Klasse 8c zum Thema: Powerpoint

 
Am Donnerstag, den 29.11.18 war unsere Klasse 8c eingeladen den Bereich Powerpointpräsentation (PPP) zu trainieren. Dazu trafen wir uns im Computerraum mit unserem Recherchematerial zum Thema ‚Sights in New York z. B. Manhattan, Central Park, Statue of Liberty, Chinatown, Times Square …. Wir haben immer zu zweit vorab englische Texte zu unserem Thema ausgedruckt und markiert, damit wir mehr Zeit hatten für die Erarbeitung der PPP und dem anschließenden Vortrag.
Frau Wahle unsere Klassenlehrerin teilte uns mit, dass die Schülerin Christa (gespielt von Frau Niediecker) uns einmal eine Präsentation als Beispiel vorführen würde. Frau Wahle und die angebliche Schülerin Christa setzten diese kleine Szene voran, um uns auf den Tag einzustimmen und uns zu motivieren. Nach dem Christa ihre Unterlagen hervorgeholt hatte, wurden wir aufgefordert Notizen zu ihrer PPP zu machen. Die Präsentation war natürlich extra schlecht, damit wir viele Fehler finden konnten, die man bei einer Präsentation vermeiden sollte. Mit Hilfe einer online Kartenabfrage haben wir durch + und – herausgearbeitet, was eine gute Präsentation ausmacht.

Nach einer kurzen Übersicht über den gesamten Tag anhand einer Mindmap, erhielten wir die erste Einweisung, in der wir kurz die grundsätzlichen Dinge von Powerpoint geschildert bekamen wie z.B. Folien einfügen, Schriftart kleiner und größer machen, Schriftart ändern, Bilder einfügen oder oder oder… . Auf einem Handout für jeden von uns waren die wichtigsten ersten Schritte in Powerpoint zusammengefasst.

Nun durften wir uns auch schon (immer zu zweit) mit unseren schon vorab ausgesuchten und markierten Texten dem Computer zuwenden. Wir schauten uns erstmal ein bisschen bei Powerpoint um und fingen mit der Titelfolie an, bis es dann um 09:30 Uhr schon zur ersten großen Pause schellte. Nachdem wir alle 20 Minuten in der Pause abschalten konnten, ging es im Informatikraum weiter zur “Einführung 2“, in der uns die etwas komplizierteren Dinge erklärt wurden. Dies waren Seitenübergänge, Animationen, Sound, Designs und und und…

Bevor wir uns wieder an die Computer setzten durften, verkündete Frau Wahle noch, dass wir jetzt 90 Minuten, Zeit hätten bis wir unsere Präsentation fertig haben mussten. Somit ging es für mich und meine Partnerin Jessie mit Hochdruck weiter. Wir hatten nicht besonders viel Zeit und hatten noch einige Arbeitsschritte bis zur fertigen Präsentation vor uns. Zwischendurch ging Frau Wahle herum und verteilte weitere Hilfsblätter, durch die wir mehr Orientierung in dem Bereich Powerpoint finden konnten. Außerdem schaute Frau Wahle jedem mal über die Schulter, was eine gute Hilfe war, da sie noch einige Rechtschreibfehler gefunden hatte, die meine Partnerin und ich nicht bemerkt hatten. Nach etwas zeitlichem Stress hörten wir dann schon wieder die Klingel und 90 Minuten waren um. Zum Glück konnten wir unsere Lehrerin davon überzeugen, dass wir in der Pause auch noch weiter arbeiten durften, aber auch nach den 15 Minuten Pause hatten wir die Präsentation noch nicht ganz fertiggestellt. Ich schätze Jessie und ich hatten die Zeit ein bisschen unterschätzt, somit mussten wir abspeichern und uns in die Mitte an die Tische setzen.
Für die Beurteilung der PPP bekamen wir einen Auswertungsbogen mit verschiedenen Kriterien z.B. Inhalt des Vortrages, der Vortrag an sich und Gestaltung der Präsentation mit jeweiligen Unterpunkten wie z. B. frei gesprochen, Inhalt gut gegliedert, Animationen und Seitenübergänge etc.
Gamze und Sajaha wollten als Erste vortragen, mit dem Hintergedanken es dann hinter sich zu haben. Nach dem Vortrag folgte dann das Feedback: Was war gut, was müsste man beim nächsten Mal besser machen.

Daraufhin folgten weitere Präsentationen mit anschließendem Feedback.

Zum Ende hin konnten wir auf der Internetseite oncoo.de mit Hilfe einer Zielscheibe und 6 Fragen auf einer Skala von 1-10 den Tag anonym beurteilen und bewerten und abstimmen, ob es uns gefallen hat und ob wir etwas gelernt haben. Um 13:20 Uhr war der Tag in der Schule dann auch schon wieder vorbei. Meiner Meinung nach hatten wir eine Menge Spaß und gelernt haben wir auch einiges. Aber wir haben auch gemerkt, dass die Zeit viel zu kurz war und wir auf jeden Fall noch öfter PPP üben müssen, um es perfekt zu können.
Felix meinte sogar, dass sich die 6 Stunden wie eine Stunde angefühlt hätte.
Amelie Bremer und Klassenkameraden, 8c

Der Lumbricus

Der Lumbricus ist eine Art rollendes Klassenzimmer. Er ist ein Umweltbus der Natur- und Umweltschutz-Akademie Nordrhein – Westfalen (NUA). Sie unterstützt die schulische und außerschulische Umweltbildungsarbeit, dazu gehören: Naturerfahrung, Erkundung von Lebensräumen oder die Durchführung von Naturprojekten. Mit dem Lumbricus machte der 9 er Chemiekurs zusammen mit ihrem Chemielehrer Reinhard Marx eine Exkursion im Sunderaner Stadtgebiet. Dort wurden in verschiedenen Gewässern Wasserproben untersucht.Das Ergebnis ihrer Untersuchungen hielten die Schülerinnen und Schüler des 9 er Chemiekurses in einem Video fest.

Viel Spaß beim Schauen des Videos.

https://www.youtube.com/watch?v=foS7hDf_Bq4&t=582s

Echtzeitkonferenz mit dem Wissenschafter Dr. Thomas Ronge vom AWI

Chemie – Kurs

Schüler des Chemiekurses der Klasse 9 treffen in einer Echtzeitvideokonferenz den Wissenschaftler Dr. Thomas Ronge vom Alfred Wegener Institut in Bremerhaven wieder. Zu Beginn dieses Jahres hatten die Schüler und das AWI ein Projekt ins Leben gerufen, die Auswirkungen äußeren Drucks auf chemische Systeme zu untersuchen. Das vorbereitete Material in Form von Styroporbällen gleicher Größe aus dem Chemieunterricht wurde nach Bermerhaven geschickt. Von dort nahmen sie ihre Reise auf in Richtung Nordpazifischer Ozean. In Suva, der Hauptstadt des Inselstaates Fidschi Islands, gingen die Materialien an Bord des deutschen Forschungsschiffes „Sonne“. In Äquatornähe wurden die Bälle dann auf unterschiedlichen Tiefen im Meer versenkt. Eine Gruppe Bälle auf ca. , eine andere Gruppe Bälle auf knapp 6000 Meter Meerestiefe. Jetzt kamen die Bälle zurück nach Sundern. Von Dr. Thomas Ronge gab es heute eine ausführliche Bildershow von der Fahrt, den Experimenten und Untersuchungen vor Ort und natürlich von den vorbereiteten Materialien der Schüler.
Das Paket mit den Bällen wurde dann während der Präsentation geöffnet.

Besuch der Jahrgangsstufe 10 in der Kulturschmiede

Am 13. November besuchte die gesamte Jahrgangsstufe 10 in der Kulturschmiede in Arnsberg die Generalprobe von „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt.

In dem Stück geht es darum, dass drei Wissenschaftler sich gemeinsam in einer Irrenanstalt befinden und beschließen, dass sie dort bleiben wollen, da die Erfindung des einen Wissenschaftlers gravierende Folgen für die Menschheit hätte. Der aktuelle Bezug dieses Stückes ist mehr denn je gegeben.

Da diese Lektüre zurzeit im Deutschunterricht behandelt wird, nahmen Lehrer und Schüler diese Gelegenheit gerne wahr. Die Darstellung der Laiengruppe machte auf alle Beteiligten großen Eindruck, wobei die Intention des Autors durch die Aufführung für die Schülerinnen und Schüler sehr deutlich wurde.

Insgesamt kann man sagen, dass diese Vorführung ein Erlebnis und eine Bereicherung für Schüler und Lehrer war.